Imkerkurs

Unterstützung und Ausbildung von Imkern

Haltung der Bienenvölker


(Bilder: Magazine/Beutensysteme vorstellen)

  1. Auffüttern
  2. Ablegerbildung/Jungvölker bilden
    • Milchsäurebehandlung
  3. Kontrolle
    • Fluglochkontrolle
    • Brutnest (geschlossenes Brutnest, Größe, Brut in allen Stadien)
    • Futtervorrat
    • Volksstärke
    • Drohnenrahmen kontrollieren, ggf. schneiden
  4. Sonderformen

    Bienenkugel, Bienenkiste, Trogbeuten, Topbarhive, Klotzbeuten, Warrébeute            Probleme bei Varroabehandlung, Untersuchung durch BSV

  5. Beutensysteme – Magazine
    DN, Zander, Langstroth, Dadant, Zadant
    In verschiedenen Wabenmassen (1 – 1,5 – 0,5 – 2/3)

  6. Historische Beuten
    Weidenkörbe, Kärntner Kasten, Stülper

  7. Historische Entwicklung der Betriebsweisen
    Bienenhaus/Wanderung/Bewegliche Imkerei => weg von Hinterbehandlungsbeuten zu Magazinen aufgrund der veränderten Bedingungen in der Imkerei

  8. Stellplatz/Standort
    • Windschutz/vor Zugluft schützen
    • Flugloch Südost Ausrichtung
    • Abstand zum Boden ca. 30 cm (Feuchtigkeit vom Boden)
    • Wasserstelle in der Nähe/Tränke
    • Gruppenaufstellung, höchstens 4-6 Völker an einem Standort (2 Ideal)
    • Gute Erreichbarkeit/Zufahrt (Arbeitserleichterung wegen)
    • Abstand zum nächsten Imker
    • Halbschatten
    • Nicht in der Senke
    • Vegetation/Nahrungsquellen in der Nähe
    • Nähe zu öffentlichen Wegen
    • Zusammenarbeit mit örtlichen Förstern

  9. Grundsätzliche Verhaltensweisen im Umgang mit Bienen
    Bienen fliegen ab ca. 8 °C Aussentemperatur
    Ein Volk kann ab 15 °C geöffnet werden
    Durchsicht sollte höchstens 10 Minuten dauern
    Nach dem Öffnen benötigt das Volk 3-4 Stunden bis die Temperatur im Stock wieder erreicht ist
    Brutnest nicht durcheinander bringen
    Jeder Eingriff in der kalten Jahreszeit geht an die Futterreserven des Bienenvolkes

  10. Persönliche und sachliche Anforderungen an die Imkerei
    Kosten
    Zeitaufwand
    Voraussetzungen zur Imkerei/Räumliche Voraussetzungen
    Allergien (Reaktionsmuster und Informationen der Allergie, Konsequenzen
    Schutzausrüstung (Schleier, Jacke, Anzug, Handschuhe)

  11. Betriebsweisen
    Frühjahrskontrolle/Auswinterung (Februar/März)
    Fluglochkontrolle
    Schwitzwasserkontrolle
    Gewichtskontrolle
    Futterkontrolle (ggf. Futterteig)
    Durchsicht
    Bienengesundheit: Auffälligkeiten
    verschimmelte Waben/Altwaben entfernen
    Boden reinigen (Gemülldiagnose)
    Brutraum anpassen
    Drohnenrahmen

  12. Erweiterung
    • Kirschblüte
    • Überschüssige Futterwaben entfernen
    • Zarge mit Mittelwände => Bautrieb ausnutzen
    • Spielnäpfchen vorhanden

  13. Schwarmverhinderung
    • Raum geben/Erweitern
    • Schwarmzellen brechen/für Ableger verwenden
    • Flugling
    • Saugling
    • Zwischenableger

  14. Honigernte
    • Beurteilung der Honigwaben am Bienenvolk
    • Wassergehalt Kontrolle bei Ernte (Spritzprobe/Wabe zu 2/3 Verdeckelt)
    • Kontrolle durch Refraktometer möglich
    • Keine Entnahmen im Brutraum

  15. Schleudern
    Grundsätzlich Hinweis auf Honiglehrgang

    • Honig verhält sich Hygrostatisch/Hygroskopisch (nimmt Gerüche an, zieht Wasser)
    • Hygienevorschriften
    • Lebensmittelgesetz/-verordnung
    • Vorschriften
    • Honigarten (Sortenbezeichnungen)
    • Kennzeichnung (DIB/Neutralglas)

  16. Varroa-Behandlungskonzept
    • Baden-Württemberger Varroakonzept
    • Oxal-Säure –Behandlung
    • Milchsäure
    • Thymovar
    • Thymolpräparate

                Hinweise und Information auf folgende Mittel:

    • Perizin
    • MAQs
    • Umgang mit Säuren und Behandlungmitteln, Persönliche Schutzausrüstung
    • Bestellung der Behandlungsmittel, Tierhalternummer erforderlich

 

Werbeanzeigen